Freitag, 29. Mai 2009

Die Gummibärchen Ausstellungseröffnung

Hallo,
gestern wurde bei mir in Schleswig die Gummibärchenausstellung im Stadtmuseum eröffnet.
Zu der Eröffnung kamen neben 200-300 Leuten Thomas Gottschalk, Peter Harry Carstensen und Volker Mittmann von RSH.

Bilder:


Fette Kameras


Thomas Gottschalk

Volker Mittmann und Peter Harry Carstensen

Samstag, 23. Mai 2009

Die Ergebnisse der Eigenherstellung

Schritt 1: mit Mehl und Stärkemehl gefüllte Kästen

Schritt 2: Formen in Mehl drücken
Schritt 3: Zutaten im Überblick

Schritt 4: Gelatine schmilzt in Wasser

Schritt 5: Zutaten zur Gelatine geben



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Die fertigen schwarz-dunkelblauen Gummibärchen
video

Goldbären, Schwarzbären und „Blaubären“

Gummibärchen. Es gibt sie in sechs verschiedenen Farben: Grün, Dunkelrot, Hellrot, Gelb, Orange und Weiß.
Wodurch die sechs Farben jeweils erzielt werden, kann ich nicht genau sagen, da Haribo mir mitteilte, dass sie mir nicht die genauen Kombinationen aus Frucht- und Pflanzenkonzentrate, die für die "Goldbären"-Farben verantwortlich sind mitteilen könnten, weil diese unter das Rezepturgeheimnis fallen.
Diese Auflistung von Frucht- und Pflanzenkonzentraten finden wir auf der Rückseite einer Gummibärchenpackung:

Frucht- und Pflanzenkonzentrate: Brennnessel, Apfel, Spinat, Kiwi, Orange, Holunderbeere, Zitrone, Mango, Passionsfrucht, schwarze Johannisbeere, Aronia, Traube

Ich vermute, dass Brennnessel und Spinat hauptsächlich für die Färbung grüner Bärchen verantwortlich sind.
Zudem könnten durch Orange, Mango und Zitrone orangene oder gelbe Gummibärchen erzielt werden.
In roten Gummibärchen könnte die schwarze Johannisbeere für die Farbe sorgen.
Weiße Bärchen enthalten wahrscheinlich gar keine Färbung.
Anhand der am Seitenende abgebildeten Tabelle kannst du feststellen, welche Geschmacksrichtung welcher Gummibärchenfarbe zugeordnet ist.


Dir ist bis hierhin bestimmt aufgefallen, dass an mancher Stelle die Rede von „Goldbären“ ist.
„Goldbär“ ist ein anderer Ausdruck für Gummibärchen, denn 1922 wurde erstmals ein Gummibärchen von Hans Riegel Senior hergestellt und dieses war gelb sowie auch seine Nachfolger bis nach ein paar Jahren fünf andere Farben bzw. Geschmacksrichtungen folgten.
Welche Farbe aber nicht folgte ist das Blau.
Warum gibt es keine blauen Gummibärchen und hat es überhaupt jemals irgendwo welche gegeben?
Eine Ursache dafür, dass es keine blauen Gummibärchen gibt, könnte damit zusammenhängen, dass Lebensmittel mit der Farbe Blau mit nicht essbar oder verdorben assoziiert werden.
Allerdings gebe es bestimmt genug Leute, die aufgrund der Lieblingsfarbe Blau auch zu den blauen Gummibärchen greifen würden.
Warum gibt es keine blauen Gummibärchen, während Haribo doch auch blaue Schlümpfe mit blauer Farbe produziert?
Auf die Frage, warum Haribo nicht auf die gleiche Art und Weise auch den Gummibärchen blaue Farbe verleiht, teilten sie mir mit, dass eine Verbraucherumfrage Anlass dazu gegeben hatte, seit 1989 Gummibärchen nur noch mit Frucht- und Pflanzenextrakten zu färben.
Es gibt aber keine Frucht oder Pflanze; Heidelbeere, Brombeere, Fliederbeere und Pflaume eingeschlossen, der man blauen Farbstoff entnehmen kann.
Zwischen 1929 und 1989 wurden die Gummibärchen noch mit künstlichen Farbstoffen gefärbt. Das bedeutet, dass sie durchaus in der Lage waren, blaue Gummibärchen herzustellen.
Als ich Haribo darauf anschrieb, erklärte mir eine Haribo-Mitarbeiterin, dass sie nie Interesse gehabt hätten, blaue Gummibärchen herzustellen, auch in der Zeit nicht, als die "Goldbären" ihre Farbpracht noch durch chemische Farbstoffe erhielten.
Wie man sehen kann widerspricht sich der Grund für die Nicht-Existenz blauer Gummibärchen.
Einerseits meint Haribo, sie hätten nie Interesse an der Herstellung blauer Gummibärchen gehabt und auf der anderen Seite äußern sie, es läge am fehlenden blauen natürlichen Färbemittel. Dass sie nach einem blauen natürlichen Farbstoff gesucht haben zeigt auf, dass sie sehr wohl Interesse an blauen Gummibärchen haben.
Aufgrund dieser Unschlüssigkeit und einer E-Mail der Verbraucher-Service Zentrale, die mich an den Geschäftsleiter Marco Alfter verwies, setzte ich mich mit diesem in Verbindung.
Marco Alfter teilte mir am Telefon mit, es habe zu der Zeit, als noch mit künstlichen Farbstoffen gefärbt wurde, keine blauen Gummibärchen gegeben, weil man einem blauen Gummibärchen den Geschmack einer blauen Frucht hätte geben müssen und es erwiesen war, dass Geschmäcker von blauen Früchten im Gegensatz zu den typischen Gummibärchengeschmacksrichtungen Erdbeere, Himbeere, Zitrone, Apfel, Ananas und Orange nicht so beliebt seien.
Auch sagte er, dass dies unter anderem ein Faktor sei, der verantwortlich dafür ist, dass es heute keine blauen Gummibärchen gibt.
Wichtiger Nachtrag vom 19.03.2009:
Letzten Freitag war ich im Supermarkt Lidl einkaufen und machte dort in der Süßwarenabteilung eine unglaubliche Entdeckung!
Und zwar fiel mir eine Packung Fruchtgummis ins Auge, welche mit der fetten Aufschrift „Ohne künstliche Farbstoffe“ beschriftet war.
Das Besondere aber, das Unglaubliche war, dass sich in dieser Fruchtgummipackung unter anderem auch blaue Fruchtgummis tummelten.
Ich war total baff! Haribos Aussage:
„In der Natur gibt es keine Frucht oder Pflanze, die ein vernünftiges "Blau" hergeben würde. Da wir nur mit Auszügen aus Früchten und Pflanzen unsere Goldbären färben, können wir aus den genannten Gründen keine blauen Goldbären herstellen.“
ist also falsch!
Daraufhin habe ich den Geschäftsleiter erneut angerufen.
Dieser erzählte, die Behauptung, es gäbe keine Frucht oder Pflanze, der man blauen Farbstoff entziehen kann, die Haribo auf seiner Internetseite angibt, wäre nicht mehr aktuell und es wäre längst möglich blaue Gummibärchen herzustellen. Allerdings wäre der passendste Geschmack für ein blaues Gummibärchen, Heidelbeergeschmack, beim Verbraucher nicht beliebt genug.
Komisch, dabei hatte Marco Alfter beim letzten Telefonat noch fest erklärt, es läge an den nicht bekannten natürlichen blauen Färbeverfahren.
Vermutlich möchte Marco Alfter mit dem wirklichen Argument für die Nicht-Existenz blauer Gummibärchen, dass Heidelbeergeschmack beim Verbraucher nicht so beliebt ist, nicht in die Öffentlichkeit treten, weil er sich vor Argumenten dagegen fürchtet.



Eigenherstellung blauer Gummibärchen

Mit dem Wissen, was du bisher hier errungen hast, bist du längst fähig eine eigene Kreation blauer Gummibärchen anzufertigen.
Zunächst möchte ich dir aber berichten, wie ich mit der Herstellung zurechtgekommen bin.
Recherchen im Internet haben ergeben, dass Indigocarmin in der Apotheke zu erwerben ist.
Es lag mir als Pulver vor und 10 Gramm kosteten stolze 13 Euro.
Das fruchtige Aroma der Gummibärchen wollte ich durch Heidelbeersirup erzielen, wovon ich 2 Liter für ungefähr 15 Euro im Internet bestellte (0,5 Liter hätten schon gereicht).
Leider konnte ich keinen Glukosesirup auftreiben. Zur Erinnerung: Glukosesirup ist mit für die Durchsichtigkeit der Gummibärchen verantwortlich.
In einem Fruchtgummirezept aus dem Internet konnte ich das ungefähre Mengenverhältnis von Gelatine und Wasser ersehen.
Zuerst habe ich 30 Gramm Gelatine in etwa 120 Milliliter Wasser eingeschmolzen.
Daraufhin habe ich eine angefeuchtete Zahnstocherspitze ins Indigocarmin getaucht und dieses in die Gelatinemasse untergerührt.
Der Brei schimmerte in schönem Blau, schmeckte aber ein wenig nach dem Farbstoff.
Nun folgten einige Tropfen Heidelbeersirup und ein paar Priesen Zucker.
Fortan schmeckte die Masse recht gut, aber das Lila vom Heidelbeersirup überlag dem Indigocarmin,
Als ich versuchte den Blauton wiederherzustellen, indem ich mehr Indigocarmin hinzufügte, verfärbte sich alles ins dunkle Blau-Schwarz.
Leider ist mir das gleiche auch beim zweiten Herstellungsversuch passiert, denn ich wollte keineswegs auf das passende Heidelbeeraroma verzichten.
Trotz aller Dinge bin ich stolz auf die hausgemachten Schwarzbären.
Ohne Heidelbeersirup ist es hingegen gelungen „Blaubären“ herzustellen.Vielleicht klappt es ein Andermal.



Blaue Farbstoffe

Bisher haben wir nur einen künstlichen blauen Farbstoff kennen gelernt, das Indigocarmin, das Haribo für die Färbung der Schlümpfe verwendet.
Neben Indigocarmin gibt es noch Patentblau V und Brillantblau FCF.
Der Süßwarenhersteller Trolli, der die bekannten sauren Apfelringe herstellt, setzt bei der Färbung einer Fruchtgummikollektion, den blauen Haifischen, auf den Farbstoff Patentblau V.
Auf Promostore.de werden blaue Fruchtgummis mit Brillantblau FCF gefärbt, was mit 8€/5g im Gegensatz zu Indigocarmin mit einem Preis von 15€/10g teuer ist.
Ich entschied mich für das Indigocarmin, weil am billigsten war.
Im Nachhinein fand ich aber heraus, dass Indigocarmin in großen Mengen nicht gut für die Verdauung ist. In Verbindung mit einem Nitrit, wie zum Beispiel Kaliumnitrit, das bei der Wurstproduktion verwendet wird, ist es in großen Mengen auf lange Dauer sogar krebserregend.
Zu Patentblau V habe ich herausgefunden, dass es in den USA, in Norwegen und in Australien verboten ist, da der Verdacht besteht, es könne Allergien auslösen.
Durch Tierversuche wurde nachgewiesen, dass sich Brillantblau FCF bei der Einnahme in extrem hohen Dosen, in Nieren und Lymphgefäßen ablagern kann.




Umfrage in Schleswigs Stadtweg
In einer Umfrage habe ich unter 60 Befragten ermittelt, welche zu einem blauen Gummibärchen passende Geschmacksrichtung die beliebteste ist.
Dazu habe ich in Schleswig 60 Leute befragt.
Alle Befragten waren fest der Meinung, dass sie blaue Gummibärchen essen würden, wenn es welche gäbe.
Ich hatte mir nun gedachte, dass ich mit dieser Umfrage die These von Marco Alfter, dass Geschmäcker von blauen Früchten im Gegensatz zu den anderen nicht so beliebt sind, widerlegen kann.
In meiner Umfrage hatten die Leute Wahl zwischen folgenden Optionen.
- Ich wünsche mir blaue Gummibärchen mit Heidelbeergeschmack
- Ich wünsche mir blaue Gummibärchen mit Brombeergeschmack
- Ich wünsche mir blaue Gummibärchen mit Pflaumengeschmack
- Ich wünsche mir für blaue Gummibärchen eine andere Geschmacksrichtung
- Ich will keine blauen Gummibärchen
Allerdings hätte ich, um die Aussage von Marco Alfter korrekt zu überprüfen, die Leute fragen müssen, ob sie blaue Gummibärchen auch essen würden, wenn sie zusätzlich die Wahl zwischen den bestehenden Gummibärchensorten hätten.
Die richtigen Optionen für die Umfrage wären also gewesen:
- Ich mag am liebsten rote Gummibärchen mit Himbeergeschmack
- Ich mag am liebsten gelbe Gummibärchen mit Zitronengeschmack
- Ich mag am liebsten blaue Gummibärchen mit Heidelbeergeschmack
- Ich mag am liebsten hellrote Gummibärchen mit Erdbeergeschmack
- Ich mag am liebsten grüne Gummibärchen mit Apfelgeschmack
- Ich mag am liebsten weiße Gummibärchen mit Ananasgeschmack

Mittwoch, 20. Mai 2009

Himmelfahrt

Himmelfahrt. - Es ist soweit! Endlich haben wir mal wieder ein paar Tage mehr schulfrei.
Ich habe das Glück nach Holland fahren zu dürfen, und zwar nach Amsterdam.
Dies ist sher schön.
Leider muss ich die paar Leute, die bisher täglich meinen Blog besuchen, enttäuschen, denn das bedeutet auch, dass ich die nächsten 3 Tage keine neuen Beiträge veröffentlichen kann.

ABER: Wenn ich wieder daheim bin, am Sonntag Morgen, dann werde ich sofort das nächste Kapitel einstellen, in dem es endlich um die Beantwortung der Frage geht: Warum gibt es keine blauen Gummibärchen?

MFG Richard

Dienstag, 19. Mai 2009

Die Herstellung des Gummibärchens

So, nun wissen wir auch schon woraus der „Teig“ des Gummibärchens besteht.
Hier geht es um die Herstellung des Bärchens von der Skizze bis zum Produkt in der Tüte.




Zuerst wird eine Skizze vom Gummibärchen entworfen.


Anschließend wird die 2-dimensionale Skizze in ein Grafikprogramm eingelesen
und in 3D umgewandelt. Folgend wird Gips von einer Fräse in die
Bärchenform gebracht. Letzte Korrekturen geschehen von Hand, worauf
einer Massenproduktion der Gipsform nichts mehr im Wege steht.


Dann werden in mit Stärkepuder gefüllte Kästen hunderte Gipsabdrücke
hineingedrückt. Darauf wird die flüssige Mixtur der Inhaltsstoffe in die Abdrücke
im Stärkepuder gegossen.


Nach der langen Zeit in der Trockenkammer werden sie zusammen mit festem
geriebenen Bienenwachs, der verhindert, dass die Gummibärchen verkleben, zu
Verpackungsmaschinen weitergeleitet.



Nun sind die Gummibärchen fertig und können verkauft werden.


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Montag, 18. Mai 2009

Die Inhaltsstoffe des Gummibärchens



















Zu Beginn dieser Seite siehst du eine Tabelle, der man die Inhaltsstoffe der Gummibärchen und die mit ihnen erzielte Wirkung entnehmen kann.
Die Inhaltsstoffe werden bei der Herstellung in geheimen Verhältnissen miteinander vermengt und gekocht. Weil Zucker einen großen Anteil in den Gummibärchen hat, sollte man im Falle einer Diät beim Naschen aufpassen, denn auch wenn manche Fruchtgummihersteller damit werben: 0 Prozent Fett, so landet Zucker letztendlich in Fett umgewandelt im Bauch.
Nach langem Schreiben mit der Firma Haribo habe ich viele interessante Informationen erhalten, was die Zusammensetzung des Gummibärchens angeht.
Im Folgenden siehst du eine Befragung einer Mitarbeiterin des Haribo Verbraucherservice.

Ich: Besitzen Gummibärchen weltweit immer die gleichen Inhaltsstoffe?
Andrea Muenz: Aufgrund der verschiedenen Lebensmittelgesetze ist eine einheitliche
Zusammensetzung nicht immer möglich.
Ich: Warum benutzen Sie seit 1990 nur noch natürliche Farbstoffe?
Andrea Muenz: Eine eingehende Analyse der Verbraucherwünsche hat uns seinerzeit zu
diesem Schritt veranlasst, nur noch natürliche Farben zu verwenden. Es ist selbstverständlich klar, dass sich an der hohen geschmacklichen Qualität
unserer Produkte, und speziell der Goldbären, nichts verändert hat.
Ich: Können Gummibärchen von Vegetariern gegessen werden?
Andrea Muenz: HARIBO-"Goldbären" enthalten Schweineschwartengelatine. Daher sind sie
von Vegetariern nicht genießbar.
In den Ländern islamischen Glaubens sind unsere HARIBO-Artikel frei von Schweineschwartengelatine.
Ich: Warum sind die Farben der Gummibärchen aus Frankreich kräftiger als in
Deutschland?
Andrea Muenz: Die Gummibärchen in Frankreich werden mit künstlichen Farbstoffen
hergestellt und somit wirken die Farben dunkler als in Deutschland.
HARIBO-Frankreich hat selbstständig die Entscheidung getroffen, die "Goldbären" mit künstlichen Farbstoffen zu färben.
HARIBO-Deutschland hat auf derartige Entscheidungen keinen Einfluss, da
jede HARIBO-Tochtergesellschaft eigenständig arbeitet.



Obere Reihe: Französische Gummibärchenärchen | Untere Reihe: Deutsche Gummibärchen



Vergleich der Kalorien einer 300-Gramm Packung Gummibärchen:
100g Gummibärchen = 343kcal | 1x Cheeseburger = 260 kcal
300g Gummibärchen = 1029 kcal ≈ 4x Cheeseburger = 1040 kcal

Sonntag, 17. Mai 2009

Die Geschichte des Gummibärchens

Zuerst erfährst du etwas über die Geschichte und die Grundidee der Erfindung des Gummibärchens.
Im 19. Jahrhundert galten Tanzbären als besondere Attraktionen auf Jahrmärkten und erfreuten herzlich ihr Publikum.
So dachte sich ein Mann namens Hans Riegel in Bonn: „Ich „backe“ Tanzbären aus Fruchtgummi, damit sich jedermann daran erfreuen kann!“
Selbstverständlich hatte er schon Erfahrung in der Herstellung von Fruchtgummi, denn eine
Idee allein reicht nun mal nicht aus.
Die entstandenen Gummi-Tanzbären erlangten bei den Verbrauchern Anerkennung und sogar
Berühmtheiten wie Albert Einstein und Kaiser Wilhelm II. kamen in ihren Genuss.
Der Betrieb in Bonn, die Zahl der Beschäftigten und die Auswahl des Sortiments, welches
auch Lakritz vertrieb, wuchsen so schnell wie Unkraut heran.
In geraumer Zeit nahm das Unternehmen, das nach Hans Riegel aus Bonn HaRiBo heißt, die
gesamte Welt ein.
Bis 2005 existierten in allen Kontinenten Gebäude unter Leitung von Haribo.
Obwohl die Produktionszahlen rasant stiegen, so ist die hervorragende Qualität immer
erhalten geblieben, weshalb Haribo zu solch großem Erfolg gelangte.
1989 hat sich die Qualität besonders verbessert, da Haribo den Entschluss fasste,
Gummibären nur noch mit natürlichen Farbstoffen aus Früchten oder Pflanzen zu färben.
Doch was steckt neben Farbstoff noch im Gummibärchen drin?
Das erfährst du im nächsten Kapitel.


Die Gründerstadt Bonn auf der Deutschlandkarte

Freitag, 15. Mai 2009

Hallo und herzlich willkommen

zu meinem neuen Blog.
Hier wird sich die folgenden Tage alles um das Thema Gummibärchen drehen und vor allem um die Antwort auf die Frage aller Fragen: "Warum gibt es keine blauen Gummibärchen?"
Es sind zweierlei Dinge, welche mich zur Eröffnung dieses Blogs bewegt haben.
Zum einen musste ich im Rahmen des Realschulabschlusses eine Projektarbeit verfassen.
In einer Liste mit vorgeschlagenen Themen wie zum Beispiel "Abwasserversorgung in Schleswig" oder "Minderheiten in Schleswig" konnten wir fei wählen.
Allerdings durften wir uns auch ein passendes Thema überlegen.
Da ich aber keine Lust hatte über ein alltägliches bzw. langweiliges Thema zu recherchieren, was auch nicht zugunsten der Lehrkraft gewesen wäre, entschloss ich mich letztendlich dazu eine Antwort auf die Frage, warum es keine blauen Gummibärchen gibt, zu finden.
Außerdem habe ich gelesen, dass man mit einem Blog nebenbei noch was dazu verdienen kann, wenn er denn gut besucht wird. ;)

Ich habe gut 2 Monate Informationen gesammelt, mit HARIBO E-Mails ausgetauscht, und sogar Telefonate mit dem Geschäftsleiter geführt bis dann Anfang April meine schriftliche Ausarbeitung mit der Note 1 bewertet wurde!
Im Anschluss schickte ich diese als Dankeschön für die Kontaktfreudigkeit an HARIBO.
Daraufhin erhielt ich einige Tage später ein riesiges Paket, das 1 Kilogramm Gummibärchen beinhaltete.
Anbei lag noch ein Brief, in dem HARIBO meine Arbeit lobte.

Sooo: Jeden Tag werde ich ab sofort ein Kapitel aus der besagten Projektarbeit in meinen Blog hineineditieren.
Vorweg gesagt: Freude und Spaß sind garantiert.
Außerordentlich interessant werden Videoaufnahmen, Bilder und ausgewertete Umfragen sein.